zum Directory-modus

Einführung in die Datenbanken

Objektbasiertes Datenbankmodell

Objektbasierte Datenbanken sind Weiterentwicklungen des relationalen Modells. Die Daten sind hier nicht mehr in Tabellenfeldern, sondern in eigenen Objekttypen mit ID-Nummern gespeichert. Es werden zwei Typen unterschieden:

Objektorientierte Datenbanken

Die Daten werden mit zahlreichen Meta-Daten, unter anderem Identifikationsnummer (ID), den Attributen sowie Operatoren in Objekttypen gespeichert. Dadurch sind Eigenschaften der Inhalte direkt ansprechbar, die Verknüpfung verschiedener Einträge ist auch dynamisch umsetzbar.

Wissensbasierte Datenbanken

Dieses Modell geht noch einen Schritt weiter. Die Attribute werden zu Regeln erweitert. Dies ermöglicht, dass spezifische, anwendungstypische Operationen direkt ausgeführt werden können.

Objektbasierte Modelle bieten eine sehr hohe Flexibilität, lassen mehrdimensionale Daten zu und ermöglichen die mehrfache Verwendung einzelner Datensätze. Die Umsetzung einer solchen Datenbank ist jedoch aufwendig, die Systeme sind vergleichsweise langsam.

Literatur

Lausen, G.; Vossen, G. (1998): Models and Languages for Object-Oriented Databases. Addison-Wesley
Embley, D. W. (1998): Object Database Development - Concepts and Principles. Addison-Welsey
Seite 14 von 14>