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Einführung in die Datenbanken

Datenbanken zur Chemie

1830 erschien in Berlin unter dem Namen "Pharmaceutisches Centralblatt" das erste Referateorgan. Seit 1856 erschien es regelmäßig als "Chemisches Zentralblatt". In diesem Werk wurden Publikationen aus Zeitschriften und Sammelwerken, systematisch geordnet, verzeichnet und mit einem Abstract abgedruckt. Somit war es möglich, die schon damals stark wachsende Zahl an Publikationen zur Chemie besser zu überblicken.

1969 wurde das Chemische Zentralblatt eingestellt. Die seit 1907 erscheinenden "Chemical Abstracts" (CA) werden zum wichtigsten Referateorgan für die Chemie. Seit 1960 wird verstärkt an einer Digitalisierung der in CA enthaltenen Informationen gearbeitet. Ab 1968 erscheint "CA Condensates" in elektronischer Form. Es enthält die bibliographischen Daten des gedruckten Werks, allerdings ohne Abstracts. Die erste Datenbank mit chemischen Informationen entstand bereits 1957 bei den Farbwerken Höchst. Hier wurden Daten zu niedermolekularen organischen Verbindungen gesammelt und auf Magnetbändern gespeichert.

1984 startete CAS Online. Über dieses System sind neben den Datenbanken von CA auch Quellen aus Europa und Japan verfügbar. Seit 1988 bzw. 1991 sind mit der Beilstein- und Gmelin-Datenbank die beiden wichtigsten Handbücher digitalisiert und online zugänglich.

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