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Quantitative Bestimmung von Vitamin C

Methoden zur Bestimmung des Vitamin C-Gehaltes

Nach der Aufklärung der Struktur des Vitamin C (Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts) wurden die Nahrungsmittel auf ihre Vitamin C-Gehalte überprüft, um Empfehlungen für die Ernährung der Bevölkerung zur Vermeidung von Skorbut abzuleiten. Dazu wurden Analysemethoden entwickelt, die anfangs ausschließlich auf dem Nachweis des Redoxverhaltens der Ascorbinsäure (Redoxtitration, Polarographie) beruhten. Bald gelang auch die technische Herstellung von synthetischem Vitamin C für Tabletten oder Nahrungsergänzungsmittel, bei der die Vitamin C-Analytik im Rahmen der Produktionskontrolle eine wichtige Rolle spielte.

Inzwischen sind die Anforderungen an Vitamin C-Bestimmungen bezüglich der Effizienz und Ergebnissicherheit enorm gestiegen. Methoden zur schnellen Routinebestimmung bestimmen neben spezifischen Nachweisen physiologisch wirksamer Abbau- und Reaktionsprodukte der Ascorbinsäure die heutige Analytik. Die Vielfalt der Aufgabenstellungen bedingt die Entwicklung verschiedener Analysemethoden.

Abb.1

Mögliche Aufgabenstellungen sind:

  • Wie lange bleibt das Vitamin C bei der Lagerung und Verarbeitung verschiedener Lebensmittel erhalten?
  • Wurde dem Lebensmittel zur Verbesserung seiner Haltbarkeit/ Qualität Ascorbinsäure (E300) zugesetzt?
  • Stimmt der deklarierte Vitamin C-Gehalt in Säften und Multivitaminprodukten?
  • Hat das synthetische Vitamin C die gleiche physiologische Wirkung wie die natürliche Substanz?
  • Kennzeichnet das Verhältnis von Ascorbinsäure/Dehydroascorbinsäure im Körper den Verlauf bestimmter Krankheiten?
  • Bewirken hohe Vitamin C-Dosen (bis 10 g ) wirklich eine bessere Heilung bei schweren Krankheiten?
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