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Quantitative Bestimmung von Vitamin C

GC/MS der Ascorbinsäure in Vitamin C-Präparaten

Vitamin C-haltige Präparate werden im Handel in großer Vielfalt angeboten. Die Produkt-Palette reicht von Tees über Brausetabletten und Dragees bis zu reinem Vitamin C in Pulverform. Vitamin C wird häufig auch als Nebenwirkstoff (z. B. in Tabletten) oder als Ergänzungsstoff (z. B. in Diätprodukten) zugesetzt. Dabei kann die Menge an enthaltener Ascorbinsäure bei verschiedenen Präparaten um Größenordnungen variieren (von 30 mg / 100 g bis 1 g / 100 g ).

Gerade bei pharmazeutischen Vitamin C-Präparaten ist die GC/MS-Kopplung eine geeignete Methode, den Ascorbinsäure-Gehalt zu bestimmen. Eine Silylierung ist hierbei zwar notwendig aber weniger aufwändig, da aufgrund der festen Form dieser Produkte der Schritt der Trocknung entfällt.

Drei käufliche Vitamin C-Präparate wurden mit einem Gemisch aus Hexamethyldisilan (HMDS) und Tetramethylchlorsilan (TMCS) silyliert und dem GC mit gekoppelten Massenspektrometer (Elektronenstoßionisation) zugeführt.

Messbedingungen

Heiße Zitrone ( 2,3 g Vitamin C)

Abb.1

Massenspektren der im GC detektierten Substanzen

Brausetablette ( 500 mg Vitamin C)

Abb.2

Massenspektren der im GC detektierten Substanzen

3. Dragee ( 200 mg Vitamin C)

Abb.3

Massenspektren der im GC detektierten Substanzen

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