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Historisches und chemische Eigenschaften von Vitamin C

Bedarf und Vitaminmangel

Vitamine sind nicht durch andere Stoffe ersetzbar! Sie müssen daher ständig mit der Nahrung zugeführt werden (exogener Bedarf).

Vitaminverluste bei der Zubereitung, Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln sollten möglichst gering gehalten werden! Das gilt insbesondere auch für das wasserlösliche Vitamin C, das leicht beim Kochen und Lagern (durch Licht und Sauerstoff) zersetzt wird.

Tab.1
Vitamine
Vitamine (allgemein)Vitamin C
Vorkommen vor allem in Pflanzen (einige Tiere synthetisieren bestimmte Vitamine selbst)reichlich in frischem Obst und Gemüse, in geringer Menge in Milch
Bedarf vergleichsweise gering, da Vitamine ihre Wirkung im Organismus schon in kleinen Mengen entfalten45 - 80 mg d-1 gelten als tägliche Mindestmenge, bei Vitamin C-Mangel auch höhere Dosen (bis zu 1000 mg)
Mangelsyndrome bei einseitiger Ernährung charakteristische Krankheitsbilder (Avitaminosen)Skorbut - jahrhundertelang gefürchtete Vitamin C-Mangelkrankheit; auch Müdigkeit und Infektanfälligkeit
Überdosierung kann bei einigen Vitaminen (z.B. A, D) wegen erhöhter Konzentration im Körper Stoffwechselstörungen (Hypervitaminosen) auslösenist ausgeschlossen, da aufgrund der Wasserlöslichkeit keine Speicherung erfolgt und Überschüsse mit dem Harn ausgeschieden werden
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