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Relaxationsprozesse in der NMR-Spektroskopie

Relaxation über elektronische Wechselwirkungen

Relaxation über elektronische Wechselwirkungen erfolgt ebenfalls über Dipol-Dipol-Wechselwirkungen.

Hier treten die ungepaarten Elektronen von paramagnetischen Verbindungen mit den Kernspins der betrachteten Systeme in Wechselwirkung und erlauben wegen des großen magnetischen Momentes der Elektronen eine sehr schnelle und effektive Relaxation.

Die Wirkung von paramagnetischen Relaxationsreagenzien wie Chrom(III)-acetylacetonat beruht auf diesem Relaxationsweg.

Mit der Verkürzung der Relaxationszeit geht - wegen der steigenden Unsicherheit bei der Bestimmung der Energiedifferenz zwischen Grundzustand und erstem angeregten Zustand der Spinzustände - eine Linienverbreiterung der Resonanzsignale einher.

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