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Grundlagen der NMR-Spektroskopie

Zusammenhang zwischen ΔE und B0

Zwischen ΔE und B0 besteht folgender Zusammenhang:

Δ E = h 2 π · γ · B 0

Da es sich bei h/2π und γ um Konstanten bzw. um eine Kernkonstante handelt, ergibt sich ein linearer Zusammenhang zwischen ΔE und B0.

In der Umgangssprache hat es sich allerdings eingebürgert, ein NMR-Spektrometer statt mit dem B0 - Feld (z.B. 7,05 T oder 17,5 T...) mit Hilfe der Protonenresonanzfrequenz ν0 zu charakterisieren. Man sagt z.B.:" Ich habe das Spektrum an einem 300 MHz-Spektrometer gemessen." - und nicht: "...an einem 7,05 T - Gerät." Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen B0 und ν0, der im Kapitel Resonanzbedingung beschrieben ist.

Tab.1
Zusammenhang zwischen B0 und ν0
Protonenresonanzfrequenz ν0 in MHz 100 200 300 400 500 600 700 800
B0 in T 2,3 4,7 7,0 9,4 11,7 14,0 16,0 19,0

Deshalb ist in der folgenden Darstellung ν0 der Protonen statt B0 verwendet worden.

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Abb.1

Ein größeres B0 (bzw. höhere Resonanzfrequenz) führt zu einer stärkeren Aufspaltung der Energieniveaus und damit letztendlich zu besser aufgelösten Spektren!

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