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Kernspinquantenzahl I

Die Kernspinquantenzahl I hängt von der Anzahl der Protonen und Neutronen im betrachteten Atomkern ab. Sie kann ganz- und halbzahlige positive Werte annehmen. I=0 tritt bei gg-Kernen (gerade Anzahl Protonen und Neutronen) auf; diese sind ungeeignet für die NMR. Kerne mit einer ungeraden Anzahl Protonen und geraden Anzahl Neutronen (ug-Kerne) und umgekehrt (gu-Kerne) besitzen eine halbzahlige Kernspinquantenzahl, z. B. 1/2, 3/2, 5/2... Für Kerne mit einer sowohl ungeraden Anzahl Protonen als Neutronen (uu-Kerne) ergibt sich eine ganzzahlige Kernspinquantenzahl, z.B. 1, 2, 3...Kerne mit einer Kernspinquantenzahl I>1/2 besitzen neben ihrem magnetischen Moment noch ein Kernquadrupolmoment und haben somit die Form einer Ellipse, da die Verteilung der elektrischen Kernladungen nicht mehr kugelsymmetrisch ist.