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Massenspektrometer - Das Vakuumsystem

Drehschieberpumpen

Drehschieberpumpen bestehen aus einem zylindrischen Pumpenkörper, in dem sich ein exzentrisch gelagerter Rotor dreht. In zwei Schlitzen des Rotors befinden sich zwei Drehschieber, die mit Federn gehalten werden. Sie teilen den Verdichtungsraum in zwei Kammern auf.

Der Rotor wird auf einer Kreisbahn entlang der Gehäusewand bewegt. Dabei werden die Schieber durch die Fliehkraft an die Zylinderwand gedrückt. Vom Eintrittskanal strömt Luft in die Kammern ein und wird im Raum zwischen den Drehschiebern eingeschlossen. Beim Weiterdrehen wird das Volumen dieses Raumes verringert, damit wird die eingeschlossene Luft komprimiert und nach Öffnung des Auslassventiles wieder ausgestoßen.

Abb.1
Aufbau einer Drehschieberpumpe

Der Ölvorrat dient als Schmierung und Abdichtung, aber auch zum Ausfüllen restlicher Räume und Spalte sowie zum Abführen der Kompressionswärme. Die ausgestoßene Luft enthält Öltröpfchen und nicht ionisierte Probenbestandteile aus der Ionenquelle. Sie muss deshalb abgeführt und gereinigt werden. Das Öl in der Pumpe muss regelmäßig (1-mal pro Jahr) gewechselt und entsorgt werden.

Drehschieberpumpen werden auch in mehrstufiger Form benutzt. Dadurch kann der Enddruck verringert werden.

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