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Massenspektrometer - Die Ionenquelle - Chemische Ionisation

Direkte Chemische Ionisation (DCI)

Die Direkte Chemische Ionisation DCI (engl. direct chemical ionisation) wird verwendet, wenn thermisch instabile Substanzen mit Hilfe der chemischen Ionisation untersucht werden sollen.

Abb.1
Vorgänge in der Ionsisationsbox

Dazu wird die kondensierte Probe auf einen Probenhalter (siehe Direkteinlass-System) aufgebracht und damit direkt in das CI-Plasma eingebracht. Durch ein schnelles Heizen des Drahtes verdampft die Probe und es gelangt neben dem Pyrolysat auch ein geringer Teil der Substanz unzersetzt in die Gasphase. Es erfolgt eine sofortige Ionisation. Die erhaltenen Spektren ähneln den CI-Spektren, sind aber sehr stark von der Ionenquellen-Temperatur abhängig.

Die direkte chemische Ionisation wird auch als inbeam electron ionization, direct exposure chemical ionization, flash volatilization oder Plasmadesorption (nicht zu verwechseln mit der Ionisationsmethode Cf-Plasmadesorption) bezeichnet.

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