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Virtuelles Raman-Spektrometer

Bedienungsanleitung Virtuelles Ramanspektrometer VDRASP 2003

Allgemeines

VDRASP 2003 simuliert ein Ramanspektrometer. Es generiert die Spektren auf der Grundlage einer real gemessenen Datenbasis verschiedener Substanzen und gestattet die Variation von Auflösung, Scanzahl, Laserleistung und Wellenzahlbereich. Die erhaltenen Spektren können abgespeichert und mit Hilfe des speziell dafür entwickelten Tools "UNISPAN" manipuliert und ausgewertet werden. Eine Weiterverwendung der Spektren durch andere Software ist ebenfalls möglich (s. Abschnitt "Speichern").

Zum Betrieb von VDRASP 2003 ist eine bestehende Internetverbindung unbedingt erforderlich!

Hinweis
Aktive Bedienelemente bewirken beim Überfahren mit dem Mauszeiger eine Änderung des Mauszeigers zu einer kleinen Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger.

Einschalten

  • Klick auf Button "EIN" (rote Kontrollampe "BETRIEB" leuchtet → Gerät bereit)
Hinweis
Aktive Bedienelemente bewirken beim Überfahren mit dem Mauszeiger eine Änderung des Mauszeigers zu einer kleinen Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger.

Probe auswählen

Folgende Schritte sind durchzuführen:

  • Im Fenster "Probe auswählen" (links unten) gewünschten Substanznamen anklicken (ausgewählter Name jetzt grün) (automatische Markierung des notwendigen Probengefäßes entsprechend des Aggregatzustandes der Probe)
  • Klick auf "Probe übernehmen" (automatische Beförderung der Probe in die Probenhalterung)

Laser anschalten

  • Laser 1 oder 2 wählen (Schieberegler rechts an der Gerätefront)
    • Laser 1: 514 nm (grün)
    • Laser 2: 647 nm (rot)
  • im Parameterfeld (links) Leistung auf gewünschten Wert einstellen

Probe fokussieren

  • Justierung (rechts an der Gerätefront) EIN
  • im Datendisplay (schwarzes Fenster in der Mitte) erscheint eine Bande, die in Bezug auf die Intensität optimiert werden muss (gestrichelte Linie als Orientierung beachten)
  • Optimierung erfolgt mit beiden Pfeilen (rechts oben im Gerät); Probe kann nach vorn und hinten bewegt werden.
  • gleichzeitig ist Bande zu beobachten
  • optimale Justierung ist erreicht, wenn Kontrollleuchte neben dem Feld "FOKUS" auf grün umgesprungen ist
  • Justierung AUS
  • werden diese Einstellungen nicht mehr geändert, kann bis zum Einsetzen einer neuen Probe auf eine wiederholte Justierung verzichtet werden

Messparameter einstellen

WELLENZAHLBEREICH:
  • Einstellen des Wellenzahlbereiches mit Hilfe der Drucktastenfelder (Maximalwert: 4000 cm-1; Minimalwert: 400 cm-1) (Jedes Feld einzeln verstellen.)
  • OK (Werte werden an Gerät übergeben)
Hinweis
Sollte für die untere Grenze ein größerer Wert als für die obere Grenze eingestellt worden sein, so werden die Grenzen automatisch vertauscht. Auch wenn mit dem voreingestellten Wellenzahlbereich gearbeitet werden soll, ist dieser vor dem Start einer Messung durch Mausklick auf "OK" zu übernehmen!
AUFLÖSUNG, SCANZAHL, LASERLEISTUNG:
  • Schieben der Regler auf gewünschte Position (keine Zwischenwerte möglich)
  • Übernahme der Parameter erfolgt automatisch
  • Alle Parameter werden im Fenster "Parameterübersicht" (rechts unten an der Gerätefront) angezeigt
DEPOLARISATIONSGRAD
  • Filter zur Bestimmung des Depolarisationsgrades sind mit Hilfe des Schiebereglers rechts an der Gerätefront einzustellen
    • soll der Depolarisationsgrad nicht bestimmt werden, ist "kein" einzstellen (es befindet sich kein Filter im Strahlengang)
    • soll der Depolarisationsgrad bestimmt werden, so sind nacheinander zwei Messungen, eine mit Filterstellung 0°, die andere mit Filterstellung 90° bei ansonsten identischen Messbedingungen durchzuführen

Messen

  • Klick auf Button "START", wenn Kontrollleuchte "Bereit" grün leuchtet (Messparameter eingestellt? Probe justiert? Justierung aus?)Achtung! Der Messvorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen!
  • Anzeige des Spektrums nach Beendigung der Messung im Gerätedisplay
  • bei nicht erfolgreicher Messung (s. Feld "Extra-Info" unter Gerätedisplay) muss Überprüfung der Messparameter gemäß Aufgabenstellung erfolgen.

Speichern

Für die weitere Bearbeitung der aufgenommenen Spektren mit dem Modul UNISPAN müssen die Spektren gespeichert werden.

  • neben Button "speichern" Spektrennamen eintragen (Für die Namensvergabe gelten die Vorgaben durch das verwendete Betriebssystem)
  • Klick auf Button "speichern"

Das Info-Feld "LOKALE SPEKTREN:" unterer Teil des Gerätes (scrollbar) zeigt alle schon auf dem PC befindlichen Namen an (und wird ständig automatisch aktualisiert).

Hinweis
Die Spektren werden als ASCII-File abgespeichert und sind daher auch mit einer Vielzahl von anderen Editoren, Kalkulationsprogrammen etc. lesbar. Der Ort auf der Festplatte des PC hängt jedoch ab vom Betriebssystem sowie der Version des Shockwave-Plugins und kann daher nicht genannt werden. Um die Spektren dennoch einfach auffinden zu können, wird automatisch in das gleiche Verzeichnis, das die Spektren beinhaltet, eine Datei namens " yxzyxz11.txt " geschrieben. Nach dieser Datei ist zu suchen (bspw. mit dem Windows-Befehl "Dateien suchen") und man hat damit auch die Spektren lokalisiert.

Auswertung der Spektren

Das Auswertetool UNISPAN 1 öffnen mit Schalter "ZUR AUSWERTUNG" im Fenster "lokale Spektren". Das Auswertetool hat eine separate Hilfe.

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