zum Directory-modus

Spektrensubtraktion - Vorgehensweise für ein Zweistoffgemisch

Wenn Gemischspektrum und Einzelkomponentenspektrum nicht als Absorbanzspektren vorliegen (sondern z.B. als Transmissionsgradsspektrum), müssen sie in Absorbanzspektren umgewandelt werden.

Der Wellenzahlenbereich der Spektren sollte so gewählt werden, dass die Absorbanz nicht zu große Werte annimmt, da sonst das Rauschen im Ergebnisspektrum zunimmt.

Dann werden Banden gesucht, die sowohl im Gemischspektrum als auch im Einzelkomponentenspektrum auftreten.

Abb.1
Gemisch- und Einzelkomponentenspektrum

Schließlich variiert man den Subtraktionsfaktor so, dass die gewählten Banden im Ergebnisspektrum verschwinden. In diesem Beispiel beträgt der optimale Subtraktionsfaktor 0,5.

Bitte Flash aktivieren.

Abb.2
Subtraktionsspektrum bei einem Subtraktionsfaktor von 0,5 und Subtraktionsspektren bei verschiedenen Subtraktionsfaktoren.