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Schwingungsspektroskopie - kompakt

Probenvorbereitung in der Raman-Spektroskopie

Die Probenvorbereitung in der Raman-Spektroskopie ist einfach. Da in der Raman-Spektroskopie im sichtbaren oder NIR-Bereich (Laser) gearbeitet wird, kann Glas als Küvettenmaterial eingesetzt werden, man benötigt hier keine speziellen Einbettungsmittel, wie KBr oder NaCl.

Des Weiteren wird der Laserstrahl auf eine kleine Probenfläche fokussiert, so dass sehr kleine Proben bzw. Probenmengen einfach untersucht werden können.

Ein weiterer Vorteil der Raman-Spektroskopie gegenüber der IR-Spektroskopie ist, dass wässrige Lösungen untersucht werden können. Wasser zeigt im Raman-Spektrum nur intensitätsschwache Banden, im IR-Spektrum aber starke Absorptionsbanden. Die Möglichkeit der Verwendung von wässrigen Lösungen ist für die Untersuchung von biologischen und anorganischen Probensystemen von großer Bedeutung.

Abb.1
Ramanspektrum von Wasser
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