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Schwingungsspektroskopie - kompakt

Probenvorbereitung in der IR-Spektroskopie

Die IR-Spektroskopie ist eine analytische Methode, mit der Verbindungen in allen drei Aggregatzuständen untersucht werden können. Im infraroten Spektralbereich kann nicht mit Glasküvetten gearbeitet werden, da sie für die IR-Strahlung nicht durchlässig sind. Übliche Küvettenmaterialien für die IR-Spektroskopie sind z.B. Alkalihalogenide. Ein Nachteil der IR-Spektroskopie ist, dass wässrige Proben nicht einfach zu handhaben sind.

Abb.1

Zum einen greift Wasser einige Küvettenmaterialien (wie die oben genannten Alkalihalogenide) an, zum anderen zeigt Wasser im Infraroten starke Absorptionen. Mit speziellen Techniken, wie den Reflexionsmethoden, können diese Probleme umgangen werden.

Abb.2

In den folgenden Abschnitten werden folgende Techniken der Probenvorbereitung beschrieben:

Tab.1
Übersicht
Aggregatzustand der ProbenArt der Probenvorbereitung
Messung von Gasen in evakuierbaren Gasküvetten
Messung von Flüssigkeiten als reine Substanz als Lösung
Messung von Feststoffen als KBr-Pressling als Suspension als Film als Lösung
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