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Zerofill

Der Lattenzauneffekt ist in Spektren dann zu beobachten, wenn das Maximum einer Bande genau zwischen zwei Stützpunkte fällt. Die Bestimmung des Maximums einer Bande wird dann ungenau. Durch das Zerofilling werden an beiden Enden des Interferogramms Nullen hinzugefügt. Dadurch erhöht sich die Dichte der Datenpunkte im Spektrum, was einer Interpolation entspricht.

Abb.1
Ausschnitt eines Raman-Spektrums der Ascorbinsäure

Das berechnete Spektrum wird somit geglättet, die Auflösung verändert sich aber nicht. Nachteil des Zerofillings ist, dass pro Spektrum mehr Speicherplatz zur Verfügung gestellt werden muss. Das Zerofilling kann auch nach der Messung des Spektrums angewandt werden.