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Einfluss der Messparameter auf Raman-Spektren

Spektrale Auflösung

Der wichtigste Parameter bei der Registrierung von IR-Spektren ist die spektrale Auflösung. Nach dem Rayleigh-Kriterium gelten zwei monochromatische Spektrallinien von annähernd gleicher Intensität als aufgelöst, wenn die Intensität zwischen den Maxima beider Linien auf mindestens 80 % gefallen ist.

Abb.1
Rayleigh-Kriterium

Im Allgemeinen gilt, dass die Auflösung kleiner gewählt werden muss, als die Halbwertsbreite (HWB) der Banden. Ansonsten werden Banden künstlich verbreitert, wobei aber die Fläche unter den Banden weitgehend erhalten bleibt.

Beispiel

Teile des Raman-Spektrums von Tetrachlorkohlenstoff

Tab.1
Beispielspektren
Auflösung in cm-1 SpektrumDaten
2
Abb.2
Höhe h: 0,28 HWB: 12,15 Fläche: 4,06
4
Abb.3
Höhe h: 0,26 HWB: 14,04 Fläche: 4,05
8
Abb.4
Höhe h: 0,20 HWB: 22,24 Fläche: 4,11
Abb.5
Raman-Spektren der Ascorbinsäure

Kristalline Festkörper weisen Halbwertsbreiten von ca. 2 cm-1 auf. Die Banden von Flüssigkeiten sind im Allgemeinen breiter (3 cm-1 - 5 cm-1). Die optimale Auflösung für ein analytisches Problem kann oft nur durch Probieren gefunden werden.

Spektrale Auflösung dispersiver Geräte

Spektrale Auflösung von FT-IR-Geräten

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