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Hochdruckflüssigchromatographie (HPLC)

Entgasung

Druckverhältnisse in einer HPLC-Anlage

Die flüssige mobile Phase muss für die HPLC ausreichend frei von gelösten Gasen sein. Gasblasen stören den gleichmäßigen Fluss des Eluenten und verstärken das Rauschen im Detektor oder erzeugen sogenannte Geisterpeaks.

Gasblasen entstehen - außer bei offensichtlich unterbrochenem Flüssigkeitsstrom - durch Entspannung (Druckminderung) der Flüssigkeit. Die gelösten Gase werden dadurch freigesetzt (Prinzip wie bei dem Öffnen einer Cola-Flasche). Dieser Vorgang kann beim Ansaugen des Eluenten durch die Pumpe und beim Verlassen der Säule vor dem Detektor auftreten.

Abb.1

Methoden zur Entgasung

  • einmaliges Erwärmen des Eluenten unter Vakuum
  • einmalige Ultraschallbehandlung und Vakuum
  • ständiges Verdrängen der gelösten Gase durch das Einleiten des wenig löslichen Inertgases Helium ins Vorratsgefäß
  • online-Entgasung mit einem Vakuum-Membran-Entgaser
Abb.2
Methoden zur Eluenten-Entgasung

Geräte mit gasdurchlässigen Schläuchen (PTFE), die mit in die HPLC-Apparatur zwischen Vorratsgefäß und Pumpe eingereiht werden.

Abb.3
Online-Entgaser
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