zum Directory-modus

Dünnschichtchromatographie (DC)

Kammertypen zur Entwicklung in der DC

Normalkammer (Flachboden-Kammer, Standard-Trennkammer)

Abb.1
Normalkammer

  • am häufigsten verwendete Entwicklungskammer
  • für maximal zwei DC-Platten
  • für die Sättigung mit lösungsmittelgetränktem Filterpapier auskleiden (Dauer bis zur Sättigung: ca. 10min bis 20min), wegen des großen Gasraumes

Doppeltrogkammer

Abb.2
Doppeltrogkammer

  • besitzt eine Schwelle am Boden
  • weniger Lösungsmittel ist nötig
  • Vorkonditionierung der DC-Platte ist möglich (Lösungsmittel befindet sich in einer Trogkammer und sättigt den Gasraum. Durch Kippen der Kammer gelangt Lösungsmittel in den zweiten Trog, die Entwicklung beginnt.)

Simultan-Trennkammer (Synchronkammer)

Abb.3
Simultan-Trennkammer

  • besitzt mehrere Schwellen am Boden
  • weniger Lösungsmittel ist nötig
  • Vorkonditionierung der DC-Platte ist möglich (Lösungsmittel befindet sich in einer Trogkammer und sättigt den Gasraum. Durch Kippen der Kammer gelangt Lösungsmittel in den nächsten Trog, die Entwicklung beginnt.)

Sandwichkammer

Abb.4
Sandwichkammer

  • ideale Bedingungen für gesättigte oder aber ungesättigte Kammer wegen kleinem Gasraum
  • Mit Distanzstücken wird über die DC-Platte entweder eine lösungsmittelgetränkte zweite DC-Platte oder eine Glasplatte befestigt.

Linearkammer

Abb.5
Linearkammer

  • Sandwichkammer für horizontale Entwicklung
  • Lösungsmittel wird in Tröge gefüllt
  • Glasstreifen an die Platte angelegt - ein Kapillarsog entsteht
  • Lösungsmittel gelangt auf die DC-Platte (Beschichtung nach unten)
  • Entwicklung von zwei Seiten ist möglich

Vario-Kammer

Abb.6
Vario-Kammer

  • Sandwichkammer für horizontale Entwicklung
  • mehrere Fließmitteltanks
  • geeignet für die Erarbeitung optimaler Trennbedingungen (Wahl der mobilen Phase) unter gleichen Versuchsbedingungen

Seite 6 von 23