Gaschromatographie (GC): Analytische Trennmethode, wobei als mobile Phase ein Gas dient. Die Analyten gehen im chromatographischen System durch ihren Dampfdruck in die Gasphase über und wandern in ihr. Sie gehen dabei mit der stationären Phase Wechselwirkungen nach dem Prinzip der Verteilung (stationäre Phase ein Flüssigfilm) oder der Adsorption (stationäre Phase ein Feststoff) ein.
Überkritische Fluidchromatographie (Supercritical fluid chromatography, SFC): In der superkritischen Fluidchromatographie wird als mobile Phase ein überkritisches Fluid verwendet. Das sind verdichtete Gase oberhalb der stoffspezifischen kritischen Temperatur und des kritischen Druckes, die sowohl Eigenschaften von Gasen als auch von Flüssigkeiten zeigen. Die SFC ermöglicht Trennungen, die mit GC oder HPLC nur schwierig möglich sind. Als Detektoren sind die der GC nutzbar, als Säulen werden die GC-Kapillarsäulen oder HPLC-Säulen verwendet.
Hochdruckflüssigchromatographie (HPLC): Analytische Trennmethode, wobei die stationäre Phase fest, die mobile
Phase flüssig ist. Der Unterschied zur "normalen" Flüssigchromatographie ist die hohe Trennleistung, die bei sehr kleinen,
druckstabilen Packungsteilchen (
Ionenchromatographie (IC): Variante der Flüssigchromatographie (HPLC), die die Trennung von Ionen ermöglicht. Dazu werden spezielle Säulenmaterialien und Detektoren benötigt. Besonders häufig wird die elektrische Leitfähigkeit zur Detektion genutzt. Die Säulenmaterialien bewirken Trennungen nach verschiedenen Mechanismen (Ionenpaarbildung, Ionenaustausch, Ionenausschluss). Kationen und Anionen werden an unterschiedlichen Säulen und mit verschiedenen Eluenten getrennt.
Präparative Flüssigchromatographie (präparative LC): Methode zur Trennung von größeren Probenmengen (