russischer Botaniker
19. 5. 1872 - 26. 6. 1919
Vater Russe, Mutter Italienerin
Studium in Genf (Naturwissenschaften)
1896 Promotion (Zellphysiologie)
ab 1897 Dozent für Pflanzenanatomie und -physiologie in St. Petersburg
ab 1907 Professuren in Warschau
ab 1915 Flucht vor deutschen Truppen nach Moskau, Nisnij Novgorod, Jurev und Voronesch
große Anerkennung für seine Forschung über Blattpigmente
Buch: (1910) Die Farbstoffe im Tier- und Pflanzenreich
21. 3.1903 Vortrag auf einer Tagung der Biologischen Sektion der Warschauer Gesellschaft der Naturwissenschaften
Titel: "...über eine neue Kategorie von Adsorptionsphänomenen und ihre Anwendung auf die biochemische Analyse"
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| Abb.2Tswetts Chromatographie-Experiment |
Tswett hatte ein Glasrohr mit Inulin gefüllt und ein Chlorophyll-Extrakt in Ligroin darauf gegeben. Er goss weiter Ligroin darüber. Zuerst kam eine farblose Flüssigkeit, dann wurde ein gelber Ring (Carotin) vor einem grünen Ring am oberen Ende der Säule sichtbar, der sich während des Laufes in einen grünen und einen gelben teilte. grün: Chlorophyll agelb: Chlorophyll b
Tswett nannte seine Methode Chromatographie (Farbschreibung).
Seine Arbeiten zur Chromatographie wurden ca. 30 Jahre lang nicht beachtet.