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Gefahrenpotenzial von Rüstungsaltlasten

Kampfstoff-Munition

Entsprechend der Verschiedenheit der chemischen Wirkstoffe, die zudem in unterschiedliche Munitionstypen (Granaten, Geschosse u. ä.) verfüllt wurden, gab es im ersten und zweiten Weltkrieg mehrere Grundprinzipien für die Konstruktion von Munition mit chemischen Kampfstoffen. Flüssige Kampfstoffe konnten entweder direkt in die Geschosshülse eingefüllt oder in eine gesonderte Flasche aus Glas oder Eisenblech eingebettet werden. Feste Kampfstoffe befanden sich ebenfalls in einer gesonderten Flasche. Die im ersten Weltkrieg eingesetzten Reizstoffe reagierten mit dem Eisen der Geschosswand und wurden daher in spezielle Bleibüchsen verfüllt.

Die folgende Abbildung zeigt schematisch den Aufbau einer Granate, bei der der flüssige Kampfstoff (Clark II) in einer Glasflasche in Sprengstoff eingebettet ist.

Abb.1
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