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Analytik von Rüstungsaltlasten

Analytische Methoden zur Untersuchung von Rüstungsaltlasten

Rüstungsaltlasten müssen auf eine Belastung mit branchentypischen Schadstoffen untersucht werden. Nur auf der Basis dieser Untersuchungen ist eine Einschätzung des Gefahrenpotenzials des Geländes möglich. Neben der Bestimmung möglicher Schadstoff-Verbreitungspfade und der Toxizität / Ökotoxizität der jeweiligen Umweltkompartimente stellt also die Analyse der umweltrelevanten Verbindungen in Proben des Bodens und in Proben der vorhandenen natürlichen oder angelegten Gewässer bzw. des Grundwassers eine wichtige Aufgabe dar. Von der Qualität der Analysen hängt entscheidend die Richtigkeit der Gefahrenbewertung und damit die Entscheidung über das weitere Vorgehen (Überwachung, Sicherung, Sanierung) ab. Dabei darf die Untersuchung nicht nur auf die auf dem Gelände vermuteten Explosivstoffe oder chemischen Kampfstoffe ausgerichtet sein, sondern muss auch auf die zahlreichen Abbauprodukte (bei Altlasten der Rüstungsindustrie auch auf die Vor- und Nebenprodukte) ausgedehnt werden. Das erhöht die Stoffvielfalt enorm und stellt hohe Anforderungen an die Trennleistung/Selektivität der angewendeten analytischen Methoden.

Abb.1
Foto: Ehemalige Produktionshalle der Sprengstofffabrik der WASAG bei Elsnig
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