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Festlegung der Probenahmestellen (Beprobungsraster)

Sofern einzelne potentielle Schadensherde nicht bekannt sind, sollten die Probenahmepunkte - soweit möglich - nach einem geometrischen Raster angesetzt werden. Die Abbildung zeigt zwei der möglichen Raster. Die Auswahl eines geeigneten Rasters wird meist durch die vermutliche Schadstoffverteilung im Gelände bestimmt, bei unbekannter Verteilung ist das Dreiecks-Gitter eine effektive Variante.

Ein gebräuchliches Kriterium für die Güte des Punktrasters ist die größte durch eine Zelle des Rasters nicht erkundete Fläche. Der Abstand der Entnahmepunkte sollte bei der Ersterkundung höchstens 100 m betragen. Detailuntersuchungen erfordern eine Verdichtung des Beprobungsrasters.

Abb.1
Regelmäßiges Gitter aus gleichseitigen Dreiecken
Abb.2
Polares Raster um ein Kontaminationszentrum