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Aquaponik

Die Hydroponikanlage - Zucht von Tomaten

Abb.1
Hydroponikteil der Aquaponikanlage des IGB

Die Tomatenpflanzen werden in Glaswolle aufgezogen. Diese befindet sich in Pflanzrinnen aus Stahl, durch die permanent Nährlösung fließt.

Abb.2
Blick in eine Pflanzrinne der Hydroponikanlage

Die Wurzeln der Tomatenpflanzen tauchen direkt in die Nährlösung, die durch die Pflanzrinnen zirkuliert.

Aus dem Nährlösungstank zirkuliert das mit Nitrat, Phosphat und Spurenelementen angereicherte Wasser durch ein System aus Pflanzrinnen, in das die Wurzeln der Pflanzen tauchen. Diese Art der Düngung wird Nährfilmtechnik (NFT) genannt. Was in reinen Hydroponikanlagen dem zirkulierenden Wasser in Form von Mineraldünger zugegeben wird, liefern in der IGB1)-Anlage die Tilapien über ihre Stoffwechselprodukte.

Zum Wachsen benötigen die Pflanzen außerdem Kohlendioxid, das sie über Photosynthese in Kohlenhydrate umwandeln. Diese brauchen die Tomaten in erster Linie als Baumaterial und Energielieferant. Als Abfallprodukt der Photosynthese entsteht Sauerstoff, den wiederum die Fische für ihre Atmung benötigen. Damit die Photosynthese ablaufen kann, brauchen die Tomaten Energie in Form von Licht. Das liefert die Sonne, die durch die Glashülle des Gewächshauses leuchtet. Nur in Wintermonaten, in denen die Sonne wenig scheint, müssen Natriumdampflampen nachhelfen.

Abb.3
Animation zur Veranschaulichung des Pflanzenwachstums
Mit freundlicher Genehmigung von Yellow-Snow Media, Berlin
1)IGB: Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin
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