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Photovoltaik - eine Einführung

Unterteilung der PV-Anlagen nach Art der Anwendung: netzgekoppelt oder netzfern

Abb.1
Beispielhafter Aufbau einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage und einer Insellösung (netzfern)
Mit freundlicher Genehmigung der EPIA , Begriffe wurden übersetzt

Man unterscheidet bei stationären PV1)-Anlagen zwischen netzgekoppelten Systemen und netzfernen oder Inselsystemen (Abb. 1) . Netzgekoppelte PV-Systeme speisen, wie die etablierten Kern-, Kohle- und Gaskraftwerke, elektrischen Strom in das Stromnetz. Dieses Netz versorgt kontinuierlich alle damit verbundenen elektrischen Anwendungen, sowohl bei Sonnenschein als auch in der Nacht. Eine netzgekoppelte Anlage besteht aus Solarmodulen, Wechselrichtern, Montagevorrichtungen und elektrischen Anschlüssen und Leitungen.

Inselsysteme, die auch als netzferne2) PV-Anlagen bezeichnet werden, können im einfachsten Fall aus einem Solarmodul und einem Verbraucher, etwa einer Leuchtdiode, bestehen. Will man gängige elektrische Geräte benutzen, die mit Wechselstrom betrieben werden, benötigt man zusätzlich einen Wechselrichter. Möchte man zudem auch mit Strom versorgt sein, wenn die Sonne nicht scheint, benötigt man zum Beispiel Akkumulatoren, die überschüssigen Strom, den die Solarmodule tagsüber produziert haben, speichern und bei Bedarf abgeben.

1)PV: Photovoltaik
2)"Netzfern" bedeutet "fern vom Stromnetz" bzw. "nicht mit dem Stromnetz verbunden".
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