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Kohlendioxid-Capture

Kohlendioxid-Speicherung

Untertage-Speicherung von Kohlendioxid

Die Idee bei der Speicherung von CO2 ist, das Gas unter hohem Druck unter gasundurchlässige Salz- und Tonschichten zu befördern. Hierzu sollen z.B. ausgediente Erdgas- und Erdöllagerstätten dienen, da diese über viele tausend Jahre hinweg das Erdöl und Erdgas sicher lagern konnten. Weiterhin könnte das CO2 in sogenannten salinen Aquiferen (poröse, salzwasserführende Gesteinsschichten) gespeichert werden. Das CO2 würde in diese Gesteinsschichten hineingepresst, sich in den wässrigen Salzlösungen lösen und binnen weniger Jahre Bindungen mit dem porösen Gestein eingehen.

Problematisch bei der Untertage-Speicherung ist die gesellschaftliche Akzeptanz. Würde eine Lagerstätte ein Leck haben und CO2 austreten, so würde es sich aufgrund seiner Dichte (CO2 besitzt eine größere Dichte als Luft) am Boden absetzen. Bei großen Mengen wäre die Folge ein Ersticken von Mensch und Tier. So trifft ein Untertagespeicher für CO2 in der Nähe von Ballungsräumen häufig auf starke Ablehnung. Eine sichere Speicherung wäre daher nur durch stetige Kontrolle der Speicherstätte auf mögliche Leckagen und einem aufwendigen Risikomanagement möglich.

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