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Die Feuerwehr im Chemieeinsatz

Kontamination in Abhängigkeit vom Aggregatzustand des Gefahrstoffes

Gefahrstoffe können in fester, flüssiger oder gasförmiger Form auftreten.

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Abb.1
Aggregatzustand des Gefahrstoffes

Einflüsse der kontaminierten Oberfläche

Pysikalische und chemische Eigenschaften sowie ihre Oberflächenbeschaffenheit sind ausschlaggebend für das Verhalten gegenüber Kontaminationen.

Dichte und glatte Oberflächen
haben einen hohen Widerstand gegen das Eindringen von Gefahrstoffen (z.B. Glas und Metalle, eingebrannte Lacke).
Poröse Stoffe
haben einen geringen Widerstand gegen das Eindringen von Gefahrstoffen (z.B. Mauerwerk und Holz, luftgetrocknete Lacke).
Kunststoffe
können unterschiedliche Eigenschaften haben. Bei der Diffusion in die Kunststoffe können Reaktionen mit Weichmachern und Farbpigmenten auftreten die häufig zu Versprödungen, Quellungen oder Ablösungen führen. Nach der Grobreinigung ist davon auszugehen, dass der Schadstoff von der Oberfläche entfernt ist, in der Tiefe des Materials jedoch noch vorhanden sein kann. Auf Grund der ungerichteten Bewegung der Teilchen können diese aus der Oberfläche wieder austreten und in die Gasphase übergehen. Die Wanderung der Teilchen erfolgt schneller mit steigender Temperatur. Dies wird bei der Dekontamination genutzt.
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