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Autoimmundiagnostik

Intelligente Automatisierung

Große klinische Laboratorien müssen täglich Tausende von Blutproben mit den unterschiedlichsten Testverfahren analysieren. Um diesen hohen Probendurchsatz effizient bearbeiten zu können, kommen große automatische Gerätesysteme zum Einsatz. Sie sind mit wenigen Handgriffen des Laborpersonals einsatzbereit und führen einen großen Teil der Routine- und Spezialdiagnostik weitestgehend automatisch durch.

Abb.1
Konsolidierte Hochdurchsatzanalytik
© Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinikum Fulda gAG

Für kleinere Speziallabors und für die besonderen Anforderungen der Autoimmundiagnostik sind diese großen "Diagnostikstraßen" nicht geeignet. Hier müssen im Vergleich zu den Routineparametern nur wenige Einzelproben mit sehr individuellen Analysen untersucht werden, so z.B. die Bestimmung von Rheumafaktoren und Anti-MCV1), die Differenzierung zwischen c-ANCA2) (anti-Proteinase 3) und p-ANCA (anti-Myeloperoxidase), der Nachweis von anti-tTG3) oder Thyreoglobulin-Antikörpern.

Damit solche Bestimmungen nicht aufwändig einzeln per Hand durchgeführt werden müssen, gibt es kleinere Geräte die ein individuelles Abarbeiten dieser Proben ermöglichen.

1)Anti-MCV: Antikörper gegen mutiertes citrulliniertes Vimentin
2)ANCA: Anti-Neutrophile cytoplasmatische Antikörper
3)tTG: Tissuetransglutaminase
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