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Platin in der Medizintechnik

Weitere Anwendungen

In weiteren Anwendungen macht zusätzlich zu den bereits oben genannten Eigenschaften noch die Röntgensichtbarkeit des Platins dieses für die Anwendung attraktiv.

Stents (Abb. 1) , die bei Patienten mit Arteriosklerose und dadurch bedingtem arteriellem Verschluss von Koronararterien implantiert werden, bestehen aus sehr dünnwandigen Stegen, die in der Regel nicht röntgensichtbar sind. Die Röntgensichtbarkeit wird daher durch zusätzliche Marker, die an die dünnen Stege angebracht werden, erzeugt. Diese Marker bestehen aus Platin. Solche Marker werden zudem auch als Röntgenmarkierung auf sogenannten Führungsdrähten eingesetzt. Diese können ringförmig sein oder aus einem gewickelten Draht bestehen.

Seit kurzem gibt es weiterhin ein Stent-Material, welches, zur Erhöhung der Röntgensichtbarkeit, mit mehr als 30 Gew.-% Platin legiert wurde.

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