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Qualitative MO-Theorie - beliebige Systeme

Qualitative MO-Theorie: Der zweiatomige heteronukleare Fall

Im homonuklearen Fall liegen die Energieniveaus der Atomorbitale des gleichen Typs gleich hoch. Wenn man im heteronuklearen Fall einer unpolaren kovalenten Bindung die Energien vergleichbarer Atomorbitale betrachtet, so liegen diese gleich hoch.

Abb.1
MO-Schema einer unpolaren kovalenten Bindung

Im Fall einer polaren kovalenten Bindung unterscheiden sich die Energieniveaus vergleichbarer Atomorbitale. Je elektronegativer das Atom ist, je tiefer liegt die Energie des entsprechenden Atomorbitals.

Abb.2
MO-Schema einer polaren kovalenten Bindung

Im ionischen Fall ist der Energieunterschied zwischen den Atomorbitalen so groß, dass eine Überlappung nicht möglich ist. Das Elektron des elektropositiveren Elements wird von dem entsprechenden Atomorbital des elektronegativeren aufgenommen.

Abb.3
MO-Schema einer ionischen Bindung
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