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Struktur und Konstitution der Alkane

Alkane: Konstitution und Nomenklatur

Die ersten vier n-Alkane besitzen historisch bedingt Namen, die nicht systematisch vergeben wurden: Methan, Ethan, Propan und Butan. Die weiteren leiten sich von griechischen Zahlwörtern und der Endung -an ab.

Die Grundzüge der Benennung von Molekülen sind auf der Seite IUPAC-Nomenklatur zusammengefasst.

Tab.1
n-Alkane
NamenSchreibweiseStrukturabgekürzte Schreibweise
Methan1 CH4
Ethan2 CH3-CH3
Propan3 CH3-CH2-CH3
Butan4 CH3-CH2-CH2-CH3
Pentan5 CH3-(CH2)3-CH3
Hexan6 CH3-(CH2)4-CH3
n-Paraffine20-30 CH3-(CH2)18-28-CH3
Polyethylen5000-106 CH3-(CH2)5000-CH3

Die höheren Alkane mit etwa 20-30 Kohlenstoff-Atomen nennt man n-Paraffine. Der Name ist abgeleitet vom lateinisch parum "wenig" und affinis "geneigt". Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Paraffine reaktionsträge sind und sich mit Wasser nicht mischen.

Meistens schreibt man die Strukturformeln der Alkane nicht mit den Elementensymbolen explizit aus. Zur Vereinfachung lässt man sogar die Wasserstoff-Atome weg und schreibt die Struktur als Zickzack-Linie oder bei verzweigten und cyclischen Alkanen als Graphen. Die Ecken des Graphen symbolisieren die Kohlenstoff-Atome, die Kanten entprechen den C-C-Bindungen. Die Wasserstoff-Atome ergänzt man sich im Geiste bis zur Sättigung der Kohlenstoff-Atome zur Vierbindigkeit. Komplizierte Formeln werden dadurch deutlich übersichtlicher.

Molekülgruppen, die durch eine Einfachbindung miteinander verbunden sind, können für gewöhnlich um diese rotieren. Hierbei bezeichnet man jede Stellung der Gruppen zueinander als Konformation des Moleküls.

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