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Mikroverkapselung

Eigenschaften von Mikrokapseln

Abb.1
Mikrokapseln
Follmann & Co. GmbH

Entsprechend ihrer Zusammensetzung können Mikrokapseln in zwei Gruppen unterteilt werden: Monolithische Mikrokapseln mit einem festen Kern einerseits und Reservoir-Mikrokapseln mit einem fluiden, d.h. flüssigen oder gasförmigen Kern andererseits.

Ihrem Verwendungszweck entsprechend können Ort und Zeitraum der Freisetzung des Inhalts durch die Auswahl eines geeigneten Wandmaterials beeinflusst werden. Dabei richtet sich die Auswahl des Wandmaterials nach dem Freisetzungsmechanismus des Inhalts, z.B. wann ein Stoff in einer wässrigen Umgebung freigesetzt werden soll.

Als Wandmaterial können verschiedene Stoffklassen verwendet werden.

Materialien für die Verkapselung

  • Lipide und Phospholipide
  • Wachse
  • natürliche und künstliche Harze
  • Polysaccharide
  • Proteine
  • diverse andere geeignete Polymere
  • anorganische Materialien

Detaillierte Tabelle mit Beispielen und Glossar-Links

Für die Weiterverarbeitung von Mikrokapseln, insbesondere das Einarbeiten in Medien wie z.B. Farben oder Lacke, muss berücksichtigt werden, dass hohe Scherkräfte die Mikrokapseln zerstören. Daher werden zum Vermischen Rührgeräte mit geringem Reibungswiderstand, z.B. Propellerrührer, verwendet.

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