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Proteine und der genetische Code

Die Peptidbindung

Peptidbindung
Wird eine Aminosäure mit einer anderen Aminosäure verknüpft, bildet die Carboxy-Gruppe der ersten Aminosäure mit der Amino-Gruppe der anzuhängenden Aminosäure eine Peptidbindung unter Freisetzung eines Wasser-Moleküls. Die nächste Aminosäure wird dann an die Carboxy-Gruppe der zweiten Aminosäure angehängt usw.
Abb.1

Die Peptidbindung entsteht bei einer Kondensationsreaktion der Carboxy-Gruppe der ersten Aminosäure mit der Amino-Gruppe einer zweiten Aminosäure. Bei dieser Reaktion wird Wasser abgespalten.

Eine Peptidkette entsteht, indem Aminosäure für Aminosäure über eine Peptidbindung angehängt wird. Die Länge dieser Ketten kann dabei von ca. 40 bis zu über 4.000 Aminosäuren variieren. Die Abfolge der einzelnen Aminosäuren wird auch als die Primärstruktur des Proteins bezeichnet. Eine Peptidkette bekommt so eine Richtung, man spricht vom N-Terminus (konventionsgemäß links, also der Anfang) und C-Terminus (dem rechten Ende) einer Peptidkette. Proteine können aus einer oder mehreren Polypeptidketten bestehen.

Abb.2

In diesem Beispiel wird eine Peptidbindung zwischen den Aminosäuren Alanin und Serin gebildet

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