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Eukaryontische Zelle

Der Zellkern (Nukleus)

Das namensgebende Merkmal der eukaryontischen Zellen ist der Zellkern (von altgriech. karyon, "Kern" oder lat. nucleus), eine rundliche, ovale oder mitunter auch lappige Struktur, der sich im Zellplasma der Zelle befindet und durch eine eigene Membran, die Kernmembran, abgegrenzt ist.

Im Zellkern sind die Chromosomen lokalisiert, hier findet die Transkription der DNA in mRNA statt. Durch Poren in der Membran, die Kernporen, wird die mRNA dann zur Translation in das Cytoplasma gebracht.

Abb.1
Zellkern (Nucleus)

Meist rundlich geformt, vom Zellplasma durch eine als Kernhülle bezeichnete Zellmembran abgegrenzt, die über Kernporen mit dem endoplasmatischen Reticulum zusammenhängt. Beinhaltet das Chromatin bzw. die Chromosomen, die die Erbinformation (DNA) enthalten. Steuerung der Struktur und Funktion der Zelle.

Beinhaltet einen oder mehrere Kernkörper (Nucleolus): Kleine rundliche Gebilde für die RNA-Synthese und zur Bildung der Ribosomen.

Fast immer enthalten Zellen genau einen Kern, aber es gibt auch einige wenige Ausnahmen: Im Verlauf der Reifung bauen z.B. rote Blutkörperchen (Erythrocyten) ihren Zellkern und damit auch ihre DNA ab, und manche Pilzzellen können sehr viele Kerne enthalten, ohne dass Zellmembranen eingezogen werden. In vielen Zellkernen werden lichtmikroskopisch noch eine oder mehrere runde Strukturen sichtbar, die so genannten Kernkörperchen oder Nucleoli. Während der Mitose und der Meiose wird die Kernmembran kurzzeitig aufgelöst, bis dass das replizierte Genom auf die Tochterzellen verteilt ist. Nach der Zellteilung wird die Kernmembran wieder neu gebildet.

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