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Eukaryontische Zelle

Die Mitochondrien

Mitochondrien sind Organellen der Eukaryonten, in denen die Energiegewinnung (Atmungskette) stattfindet. Mitochondrien werden von zwei Membranen abgegrenzt: Die innere Membran umschließt die Matrix und bildet Falten und Einstülpungen, die als Cristae bezeichnet werden. Sie verleihen dem Mitochondrium eine riesige Oberfläche zur Optimierung der Energiegewinnung. Hierzu baut eine Transportkette für Elektronen an der inneren Membran unterschiedliche Konzentrationen an Wasserstoff-Ionen auf, die zur Synthese von Adenosin-5′-triphosphat (ATP) genutzt werden. Dieser Prozess wird als oxidative Phosphorylierung bezeichnet.

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Abb.1
Querschnitt durch ein Mitochondrium

Wie die Chloroplasten der Pflanzen enthalten auch die Mitochondrien kleine DNA-Elemente, die mitochrondrialen Plasmide. Das Vorhandensein dieser speziellen DNAs wird, ebenso wie bei den Chloroplasten, als Hinweis auf die Endosymbionten-Theorie gedeutet. Diese mitochondriale DNA codiert für einige Untereinheiten der Proteine im Mitochondrium (mitochondrialer Proteine). Zur Translation müssen diese mRNAs ins Cytoplasma transportiert werden, wie die normalen mRNAs aus dem Zellkern ja auch.

Abb.2
Mitochondrien

Von einer Doppelmembran umschlossenes gewöhnlich bohnenförmig, oder rundes Organell.

Innere Membran in Falten und nach innen ausgestülpten Fächern: "cristae mitochondriales" kurz Christae.

Hauptfunktion Zellatmung (Atmungskette): ATP-Bildung unter Sauerstoff-Verbrauch.

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