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Genomstruktur in Eu- und Prokaryonten

Die Basenpaarung zwischen Purinen und Pyrimidinen

In der DNA-Doppelhelix liegt immer einem Purin ein Pyrimidin gegenüber. Grund für diese Basenpaarung sind Wasserstoff-Brücken, die sich zwischen den beiden DNA-Einzelsträngen bilden und die die Doppelhelix erheblich stabilisieren. Einzelne Wasserstoff-Brücken sind relativ schwache Bindungen, und nur bei einer optimal zueinander passenden räumlichen Anordnung der Nucleotid-Basen können gleichzeitig mehrere Wasserstoff-Brücken gebildet werden.

Abb.1
Adenin und Thymin bilden zwei Wasserstoff-Brücken

Nur bei der Kombination von Adenin mit Thymin und Guanin mit Cytosin sind besonders starke bindende Wechselwirkungen über mehrere Wasserstoff-Brücken möglich. Dabei bilden sich zwischen Adenin und Thymin zwei und zwischen Guanin und Cytosin sogar drei Wasserstoff-Brücken, und zwar immer zwischen zwei NH2-Gruppen oder zwischen NH2-Gruppe und C=O-Gruppe des gegenüberliegenden Nucleotids.

Was ist eine Wasserstoff-Brückenbindung?

Die Wechselwirkung zwischen Purinen und Pyrimidinen erläutert das folgende Tutorial. Bitte klicken Sie zum Abspielen des Tutorials auf das Bild!

Abb.2
Basenpaarung AT links und GC rechts.
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