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Aminosäuren-Kompendium

Polare, ungeladene Aminosäuren

Tab.1
Polare, ungeladene Aminosäuren
Name und AbkürzungBeschreibung Formel3D
Serin (Ser, S)Serin trägt eine aliphatische Hydroxy-Gruppe und entspricht formal damit einem hydroxylierten Alanin (ist aber sehr viel hydrophiler als dieses). Serin ist Teil des aktiven Zentrums vieler Enzyme und kann mit Phosphat eine Esterbindung ausbilden. So werden viele Enzyme aktiviert bzw. deaktiviert. Serin spielt auch eine wichtige Rolle für die kovalente Modifikation von Proteinen, weil Kohlenhydrat-Reste an diese Aminosäure angehängt werden können.
Abb.1
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Abb.2
Threonin (Thr, T)Threonin besitzt eine aliphatische Hydroxy-Gruppe und entspricht formal damit einem hydroxylierten Valin. Threonin besitzt wie auch das Isoleucin ein zusätzliches asymmetrisches Zentrum am β-C-Atom seiner Seitenkette, wobei in biologischen Systemen nur jeweils ein Isomer vorkommt. Threonin spielt eine wichtige Rolle für die kovalente Modifikation von Proteinen, weil Kohlenhydrat-Reste an diese Aminosäure angehängt werden können.
Abb.3
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Abb.4
Asparagin (Asn, N)Asparagin ist das ungeladene Derivat von Aspartat und trägt statt der Carboxy-Gruppe eine Amid-Gruppe. Asparagin spielt eine wichtige Rolle für die kovalente Modifikation von Proteinen, weil Kohlenhydrat-Reste an diese Aminosäure angehängt werden können.
Abb.5
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Abb.6
Glutamin (Gln, Q)Glutamin ist das ungeladene Derivate von Glutamat und trägt statt der Carboxy-Gruppe eine Amid-Gruppe.
Abb.7
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Abb.8
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