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Eigenschaften der Kunststoffe

Kunststoffe besitzen meist eine geringe Dichte

Viele Dinge kaufen wir in Kunststoffverpackungen da diese sehr leicht sind. So sind Getränke in Kunststoffflaschen wesentlich leichter zu tragen, als in gleich großen Glasflaschen. Viele Kunststoffe haben meist eine geringe Dichte, einige von ihnen schwimmen sogar auf Wasser.

Unterschiedlichen Kunststoffsorten unterscheiden sich in ihrer Dichte

Kunststoffe lassen sich über ihre Dichte zuordnen. Das geschieht in einem ersten Schritt über eine Schwimmprobe, bei der man Kunststoffe in Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Dichte schwimmen lässt. Je nachdem ob der Kunststoff absinkt, schwebt oder schwimmt, kann man seine Dichte eingrenzen. Am einfachsten ist es dabei gesättigte Lösungen von Salzen in Wasser zu benutzen, denn hiervon kennt man die Dichte genau. Wenn ein untersuchter Kunststoff z.B. in Wasser absinkt, aber in einer gesättigten Kochsalzlösung schwimmt, muss dieser eine Dichte besitzen, die zwischen der von Wasser und derjenigen der gesättigten Kochsalzlösung liegt. Will man die Dichte genauer bestimmen, kann man z.B. die Masse eines absinkenden Kunststoffs und das Volumen der verdrängten Flüssigkeit bestimmen.

Experiment: Schwimmprobe von Kunststoffen

Im folgenden Experiment wurden die selben Kunststoffe in reines Wasser (Dichte = 1,00 gcm-3, (Abb. 1) ), in eine gesättigte Kochsalzlösung, NaCl (Dichte = 1,18 gcm-3, (Abb. 2) ) und in eine gesättigte Magnesiumchlorid-Lösung, MgCl2 (Dichte = 1,33 gcm-3, (Abb. 3) ) gegeben.

Abb.1
Schwimmprobe in Wasser
Abb.2
Schwimmprobe in NaCl (gesättigt)
Abb.3
Schwimmprobe in MgCl2 (gesättigt)
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