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Prozess der Fermentation

Sterilisation des Bioreaktors

Um den Reaktor für die Fermentation vorzubereiten, wird zunächst das Medium angesetzt und in den Reaktor eingefüllt. Anschließend muss eine Sterilisation erfolgen, um alle Fremdkeime abzutöten. Kleinere Reaktoren werden dazu in einen Autoklav gesetzt. Dieser funktioniert nach dem Prinzip Schnellkochtopf: Bei Überdruck wird Wasserdampf auf Temperaturen von weit über 100 °C erhitzt. Meist wird bei 121 °C und je nach Volumen für mindestens 20 Minuten autoklaviert, da bei dieser Temperatur alle normalerweise vorkommenden Keime abgetötet werden. Große Reaktoren werden über ihren Mantel in-situ (lat.: "am Ort") sterilisiert.

Abb.1
Autoklav
Wichtig!
Hitzeempfindliche Medienbestandteile, wie z.B. Vitamine und Antibiotika, werden erst nach dem Autoklavieren über einen Sterilfilter in den Reaktor gegeben.

Wenn nun der Reaktor gefüllt und sterilisiert ist und die Reaktionsbedingungen eingestellt sind, ist er bereit für die Zellen - er kann angeimpft werden.

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