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Explosivstoffe

Zusammenfassung und Ausblick

Die vorgestellten Substanzen stellen nur einen Ausschnitt der wichtigsten Explosivstoffe dar. Die meisten von ihnen haben natürlich eine militärische Vergangenheit und Zukunft, aber auch in der zivilen und gewerblichen Nutzung sind sie weit verbreitet, wie bereits erwähnt z. B. im Bergbau oder Bauwesen. Von den anfänglich oftmals schwer handhabbaren, hochempfindlichen Substanzen entwickelten sich die Sprengstoffe hin zu sicheren Werkzeugen, z. B. im Gemisch mit Plastifizierungsmitteln als Plastiksprengstoffe, die in der Regel äußerst unempfindlich und beliebig gefahrlos formbar sind und nur über eine entsprechende Initialzündung zur Detonation gebracht werden können. Die eigentlichen Explosivstoffe haben sich dabei im Laufe der Zeit wenig geändert (die meisten der hier vorgestellten sind schon seit dem 19. Jahrhundert oder früher bekannt), die Stabilisierung durch Beimischung anderer Komponenten gehört zu den wichtigsten Errungenschaften auf diesem Gebiet. Aber auch neue synthetische Substanzen bieten sich als hochbrisante Explosivstoffe an, wie z. B. das 1999 erstmalig synthetisierte Octanitrocuban.

Tab.1
Octanitrocuban
Substanz OctanitrocubanONC
Struktur
Summenformel C8N8O16
CAS-RN 99393-63-2
InChI-Key URIPDZQYLPQBMG-UHFFFAOYAW
3D-Darstellung
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