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Cope-Umlagerung und deren 3D-Visualisierung

Stereochemie der Cope-Umlagerung

Die hohe Ordnung des cyclischen Übergangszustandes bestimmt die stereochemische Kontrolle der Cope-Umlagerung. Sie bewirkt eine sehr gute Stereoselektivität in Bezug auf die Bildungsmöglichkeit von zwei unsymmetrischen Doppelbindungen und zwei chiralen Zentren an den gesättigten C-Atomen mit einer nahezu quantitativen asymmetrischen Überführung.

Abb.1
Claisen-Umlagerung von der meso-Form von 3,4-Dimethyl-hexa-1,5-dien
Abb.2
Claisen-Umlagerung des racemischen 3,4-Dimethyl-hexa-1,5-dien

Die Cope-Umlagerung durchläuft in der Regel den sesselförmigen Übergangszustand, in dem die sterischen Wechselwirkungen der Substituenten am geringsten sind. Der größere Substituent an C3 (oder C4) nimmt bevorzugt eine äquatoriale Position ein, worin die Präferenz zur Ausbildung von E-Doppelbindungen begründet liegt.

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