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Vitamin K

Vitamin K - Vorkommen

Spinat, Kresse, Sauerkraut, Sauerampfer, Mangold, Blattsalat, Zwiebeln, weiße Bohnen, Linsen, Brokkoli, verschiedene Kohlarten, insbesondere Blumenkohl, Roggen- und Weizenkeime, Distel- und Sonnenblumenöl, Herz, Leber, Fisch, Geflügel, Hühnereier und Milchprodukte enthalten ausreichende Vitamin K-Mengen.

Abb.1
Brokkoli
Abb.2
Feldsalate

Die Vitamin-K-Gehalte varieren in der Regel für die jeweiligen Lebensmittel in Abhängigkeit von der Jahreszeit beträchtlich und können nur mit relativ geringer Verlässlichkeit angegeben werden. Alle K-Vitamine sind lichtempfindlich und zersetzen sich allmählich unter Lichteinfluss.

Gemüse verliert beim Kochen einen Teil seines hitzelabilen Vitamin K1. Dampfgaren im Schnellkochtopf verringert den Vitaminverlust. Der Verlust an Gesamt-Vitamin K beim Kochen wird mit maximal 5 % angegeben.

Vitamin-K-Gehalte einiger Nahrungsmittel

Tab.1
Vitamin-K-Gehalte einiger Nahrungsmittel
NahrungsmittelVitamin K in μg/100 gNahrungsmittelVitamin K in μg/100 g
Grünkohl (roh)817Vollkornweizenmehl30
Spinat (roh)335Kiwi28,5
Rosenkohl (roh)275Schweinefleisch (mager)18
Brokkoli154Champignons14
Weizenkeime131Erdbeeren13,5
Kopfsalat130Tomaten8
Kalbsleber88,5Sonnenblumenöl7,5
Sauerkraut (roh)61,7Markrele5
Butter, Maiskeimöl60Kartoffeln4,7
Speisequark (40 % Fett i.T.)50Kuhmilch (3,5 % Fett)4,0
Hühnerei (gesamt)47,5Zuckermais3
Erbsen (roh)33,4Äpfel2,2

Quelle: I. Elmadfa et al., 2004

Literatur

Elmadfa, I.; Leitzmann, C. (2004): Ernährung des Menschen. 4. AuflageUlmer, ISBN: 978-3-8252-8036-9
Bässler, K.; Grühn, E.; Loew, D.; Pietrzik, K. (1992): Vitamin-Lexikon. Gustav Fischer
Friedrich, W. (1987): Handbuch der Vitamine. Urban und Schwarzenberg
Isler, O.; Brubacher, G. (1982): Vitamine I - Fettlösliche Vitamine. Georg Thieme Verlag, ISBN: 3-13-613801-5
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