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Psychoneuroaktive Inhaltsstoffe der Schokolade

Vanillin

Vanillin - aromatechnisch auf Wolke 7.

Der Hauptaromastoff der Vanilleschote wird vielen Schokoladen als Gewürz beigemengt. Aufgrund seiner fettlöslichen Struktur kann Vanillin die Blut-Hirn-Schranke überwinden und direkt im Gehirn die Neurochemie der Nervenbotenstoffe beeinflussen. Nachgewiesen sind sowohl hemmende als auch stimulierende Wechselwirkungen mit verschiedenen Rezeptoren. So werden z.B. wie beim anregenden Coffein die GABA-Rezeptoren gehemmt. Die ebenfalls beobachtete Hemmung der Glutamat-Rezeptoren hat Vanillin mit dem halluzinogenen Rauschmittel PCP ("Angel Dust", Phencyclidin) gemein. In der Aromatherapie wird davon ausgegangen, dass Vanillin auch die Produktion des so genannten "Glücksbotenstoffs" Serotonin anregt.

Abb.1
Phencyclidin
Abb.2
Vanillin und Ethylvanillin
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