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Kurzer Überblick über die Organellen einer (eukaryontischen) Zelle

Abb.1
Die eukaryontische Zelle

Im membranumhüllten Zellkern liegt das Erbgut, die DNS, verpackt mit Proteinen als so genanntes Chromatin. Hier wird die genetische Information in ein Botenmolekül umgeschrieben, dass den Zellkern verlassen kann.

Das Botenmolekül wird zu den Ribosomen transportiert und dort in ein Protein übersetzt.

Ribosomen können in Konakt mit dem endoplasmatischen Retikulum (ER) stehen, einem Röhrensystem, das die ganze Zelle durchzieht. Im ER werden Proteine noch einmal chemisch verändert.

Auch der Golgi-Apparat ist ein System von membranumhüllten Hohlräumen, die in flachen Stapeln, den Dictyosomen, übereinander liegen. Hier werden ebenfalls Proteine modifiziert, aber auch sortiert, konzentriert, gelagert und transportiert.

Lysosomen und Mikrosomen sind von Membranen umgebene Partikel, die verschiedene Stoffwechselenzyme enthalten.

Die Mitochondrien sind die Orte, an denen die Zelle Energie gewinnt. Aus der "Verbrennung" von Kohlenhydraten entsteht Energie in Form des Moleküls ATP2). Mitochondrien enthalten eine eigene Erbinformation.

Mikrotubuli und verschiedene Filamente sind röhrenförmige Zusammenlagerungen von Proteinen. Sie sind für Bewegungsvorgänge innerhalb der Zelle wichtig und bilden das so genannte Cytoskelett, das die Zellen durchzieht und ihnen Formstabilität gibt.

Prokaryonten besitzen keinen Zellkern und keine Organellen, die von einer eigenen Membran umschlossen sind, also z.B. weder Mitochondien noch Lysosomen.

Eine detailliertere Beschreibung mit weiteren Links bietet das Glossar Zellorganellen.