zum Directory-modus

Mikroorganismen

Mikroorganismen

Abb.1
Beginnende Algenblüte am Ufer eines stehenden Gewässers

In der Biologie beschäftigt sich das Teilgebiet der Mikrobiologie mit den kleinsten aller Lebewesen. Diese Welt der Mikroorgamismen ist mit bloßem Auge nicht sichtbar. Erst wenn sich die einzelnen Kleinstlebewesen zu größeren Verbänden und Lebensgemeinschaften zusammenschließen, werden sie auch ohne technische Hilfsmittel sichtbar, als Algenblüte in einem See, Flechten auf Steinen oder als Schimmelbefall oder schmieriger Bakterienfilm auf Lebensmitteln.

Nur ein kleiner Teil der riesigen Zahl an verschiedenen Mikroorgamismen sind Krankheitserreger. Dass "Mikroben" überhaupt Krankheiten beim Menschen auslösen können, wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts durch Forscher wie Louis Pasteur und Robert Koch bewiesen. Andere Mikroorganismen leben mit dem Menschen in einer gegenseitigen Nutzgemeinschaft, einer Symbiose, z.B. die Bakterien auf der Hautoberfläche, in der Mundhöhle oder im Verdauungstrakt.

Der Mensch hat jedoch auch früh gelernt, sich die Mikroorganismen zu nutze zu machen. Brot, Käse, Joghurt, Sauerkraut und alle alkoholischen Getränke würde es ohne ihre tatkräftige Mithilfe nicht geben. Heute nutzt man in der Medizin- und Biotechnologie speziell gezüchtete und zum Teil gentechnisch veränderte Mikroorganismen, um Grundlagenforschung zu betreiben und bestimmte Produkte herzustellen oder zu verändern.

Im Folgenden werden die wichtigsten Untergruppen der Mikroorganismen mit ihren Eigenheiten kurz vorgestellt.

<Seite 1 von 7