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Allergien und Unverträglichkeiten durch Körperpflegemittel

Tipps zur Vermeidung allergischer und unverträglicher Hautreaktionen

Ob eine allergische Sensibilisierung oder die Neigung zu überempfindlichen Reaktionen im Laufe eines Lebens entsteht, wieder verschwindet oder sich sogar verstärkt, ist individuell sehr unterschiedlich und lässt sich in der Regel nicht vorhersagen.

Generell ist es empfehlenswert, die Haut mit so wenig wie möglich Fremdstoffen in Kontakt zu bringen. Dies gilt für Kosmetika, Pflege- und Reinigungsmittel ebenso wie für Modeschmuck und Textilien. Auch die Raumluft sollte mit so wenig wie möglich Duftstoffen angereichert werden.

Insbesondere Menschen mit einem hohen allergischen Potential oder besonders sensibler Haut sollten folgende Vorsorgemaßnahmen beherzigen:

  • statt alkalischer Seifen und Duschgels milde Substanzen verwenden (Syndets, pH 6,5-5,5)
  • wird jeden Tag geduscht, dann nur jeden 2. oder 3. Tag vollständig "einseifen"; an den übrigen Tagen genügt meist die intensive Reinigung der schweißintensiven Zonen unter den Achseln, in den Kniekehlen, an den Füßen und im Intimbereich
  • vor allem trockene Haut nach dem Duschen oder Abseifen mit einer duftstofffreien, rückfettenden Creme pflegen
  • nur Deos, Parfüms und Massageöle verwenden, die sich beim Hauttest durch einen Allergologen oder Hautarzt als verträglich erwiesen haben
  • während der Anwendung von Chemikalien, Haushaltreinigern oder beim Geschirrspülen unterarmlange Gummi-, besser noch PVC-Handschuhe tragen (gegebenenfalls Baumwollhandschuhe darunter verwenden)
  • insbesondere Hautverletzungen vor dem Kontakt mit Fremdsubstanzen schützen
  • Textilien, die mit der Haut direkt in Kontakt kommen (Kleidung, Bettwäsche, Handtücher), vor der ersten Benutzung mindestens einmal waschen
  • Kontakt von Modeschmuck mit der Haut vermeiden
  • auf jegliche Art von Duftstoffen in der Raumluft verzichten
  • vor einem Sonnenbad auf mögliche photoallergene Bestandteile in Kosmetika und Medikamenten achten (Apotheker, Hautarzt oder Allergologen fragen)
  • wiederholte Hautreizungen, -entzündungen und -irritationen von einem Hautarzt und/oder einem Allergologen untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen
  • identifizierte Allergene und hautreizende Stoffe konsequent meiden
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