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Antioxidatives Schutzsystem kompakt

Antioxidative Biomoleküle

Es gibt weitere Moleküle in der Zelle, die nicht zum antioxidativen Schutzsystem gehören, die aber dennoch als Antioxidanzien und Radikalfänger wirken können. Dazu gehören z.B. das β-Carotin (Provitamin A), Vitamin K, Harnsäure, das Stoffwechselabbauprodukt Bilirubin und die weiblichen Sexualhormone aus der Gruppe der Estrogene.

Abb.1
Vitamin K1 (Phyllochinon)

Vitamin K kann zwischen seinen oxidierten (Chinon-) und reduzierten (Hydrochinon-) Form wechseln - eine nützliche Struktur für das Abfangen von Radikalen.

Diese Moleküle können zwar Radikale fangen, es ist aber nicht ihre eigentliche Aufgabe. Da sie nach dem Einfangen von Radikalen ihrer zugedachten Aufgabe nicht mehr nachkommen können, ist es umso wichtiger, dass diese Moleküle von antioxidativen Schutzsystem recycelt werden.

Bei Rauchern haben Studien gezeigt, dass die Zufuhr großer Mengen von isoliertem β-Carotin die Gefahr einer Krebserkrankung sogar erhöht. Möglicherweise sind hierbei die Radikale auf den β-Carotin-Molekülen nur zwischengelagert worden, weil sie von einem überlasteten Schutzsystem nicht recycelt werden konnten.

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