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Antioxidatives Schutzsystem

Schäden durch oxidativen Stress

Freie Radikale werden schon seit vielen Jahrzehnten als eine Ursache für Alterungsprozesse und zahlreiche Krankheiten angesehen, da sie im Körper oxidativen Stress verursachen. Dieser oxidative Stress verursacht Schäden an Zellstrukturen, beeinträchtigt die zellulären Abläufe und wirkt sich so auf die Gesundheit eines Lebewesens insgesamt negativ aus.

Dabei sind es zwei Aspekte, die bestimmen, ob in einer Zelle oder einem Organismus oxidativer Stress herrscht:

  1. es werden zu viele Radikale und hoch reaktive Sauerstoff-Spezies (ROS) gebildet
  2. der Spiegel an Schutzenzymen und zellulären Antioxidanzien ist zu gering.

Als Folge treten verstärkt Mutationen der DNA, Modifikationen an Proteinen und Kohlenhydraten, Lipid-Peroxidationen oder Membranschäden auf. Besonders DNA-Schäden können erhebliche Auswirkungen für eine Zelle haben, da hier das Erbgut selbst betroffen ist.

Ein zellulärer Marker für ein hohes Maß an oxidativem Stress und Schäden durch ROS ist Malondialdehyd (OHC-CH2-CHO, MDA). MDA ist das Endprodukt der Lipidperoxidation durch reaktive Sauerstoff-Spezies. Leichte bis moderate oxidative Schäden werden damit nicht erfasst.

Zur Unterstützung des körpereigenen antioxidativen Systems kann oxidativer Stress durch die Einnahme von geeigneten Antioxidanzien verringert werden. Die Aufgabe dieser Stoffe besteht darin, die Konzentration an Radikalen und ROS in einer Zelle zu senken, die Bildung der ROS zu verhindern oder die betroffenen Substrate (Enzmye, Lipide, DNA etc.) vor einer Oxidation zu schützen.

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