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Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht

Unverpackte Lebensmittel und Lebensmittel in sehr kleinen Verpackungen sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Ebenso 22 Zutaten, bei denen davon ausgegangen wird, dass die fortgeschrittene Verarbeitung das allergene Potential weitestgehend zerstört hat, z.B. bei Spirituosen aus Getreide, Glucosesirup aus Weizen, Vitamin E aus Soja.

Liegt der Anteil der Zutat unter 2 % darf die Auflistung der Zutat bei fünf Lebensmittelgruppen entfallen (vorausgesetzt es ist keines der zwölf Hauptallergene):

  1. Kräuter, Gewürze und entsprechende Mischungen
  2. Konfitüren, Marmeladen und vergleichbare Produkte
  3. Kakao- und Schokoladenerzeugnisse
  4. Fruchtsäfte, Fruchtnektar
  5. Iodsalz

Die Warnung vor möglichen produktionstechnisch bedingten Verunreinigungen ist noch nicht gesetzlich geregelt (z.B. über die Definition von Schwellenwerten). Bisher sichern sich Hersteller mit freiwilligen Hinweisen ab, u.a. mit der Warnung: "Kann Spuren von Nüssen enthalten."