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Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten

Die Behandlung von Allergien, Pseudoallergien und Intoleranzen

Abb.1
Eine Hyposensibilisierung kan Beschwerden lindern

Die wichtigste Form einer "Behandlung" ist das strikte Meiden der Lebensmittel, die Unverträglichkeitsreaktionen auslösen.

Die Hyposensibilisierung ist eine Immuntherapie, mit der das Immunsystem trainiert werden soll, ein Allergen wieder zu tolerieren. Bei Nahrungsmitteln wird eine orale Therapieform angewendet, d.h. unter Kontrolle des Allergologen wird über einen Zeitraum von 3-4 Jahren das betreffende Lebensmittel in steigenden Dosierungen gegessen, bis es wieder ohne Beschwerden verzehrt werden kann.

Bei einer Pollenallergie besteht die Chance, mit einer Hyposensibilisierung auch die mit den Pollen verknüpften Kreuzallergien auf Nahrungsmittel zu eliminieren.

Lässt sich der Kontakt mit Allergenen und Histaminliberatoren nicht gänzlich vermeiden, können Antihistaminika (Histamin-Rezeptorenblocker) und Mastzellstabilisatoren (Cromoglicinsäure) lindernd wirken. Moderne Antihistaminika der zweiten und insbesondere der dritten Generation weisen keine müde machenden Nebenwirkungen mehr auf.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und verringern die von den Mastzellen ebenfalls bei Allergenkontakt gestartete Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen. (Das Antiasthmatikum und Antiallergikum Montelukast ist ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist.)

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